03:57 22 Oktober 2020
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    In den USA ist Medienberichten zufolge Irving Isaacson verstorben, der als der erste Spion des Kalten Krieges gilt. Der 102-Jährige starb am vergangenen Mittwoch im Hospice House in Auburn (US-Bundesstaat Maine), wie die Zeitung „Portland Press Herald“ berichtet.

    Nach seinem Eintritt in den Ruhestand hatte der ehemalige Agent laut der Zeitung ein Buch unter dem Titel „Memoirs of an Amateur Spy” (Memoiren eines Laien-Spions) verfasst, in dem er über sich als den „ersten Spion der Zeiten des Kalten Krieges“ erzählt.

    Isaacson wurde demnach 1915 geboren, er absolvierte eine Ausbildung im Fach Wirtschaftsrecht und arbeitete nach dem Abschluss der Lewiston High School im Jahr 1932, des Bates Col im Jahr 1936 und der Harvard Law School in 1939 als Jurist, wonach er zur Nationalgarde der USA ging.

    >> Russisches Spionage-Schiff vor US-Küste lokalisiert >>

    Der Zeitung zufolge war Isaacson während des Zweiten Weltkrieges in Großbritannien in der Verwaltung der strategischen Dienste (OSS) tätig, auf deren Basis später der Geheimdienst CIA enstand. Nach dem Krieg soll er in die damalige DDR gegangen sein, wo er Informationen über die Aktivitäten der sowjetischen Truppen in Osteuropa sammelte und sie an seine Auftraggeber weiterleitete.

    Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten habe Isaacson als Jurist in der Firma seines Vaters Peter Isaacson, Brann and Isaacson, in Lewiston gearbeitet. Seine Ehefrau Jutka (Judith) Magyar, eine ehemalige Insassin des  Konzentrationslagers Auschwitz, habe er im Jahr 1945 in Leipzig kennengelernt. Sie sei im Jahr 2015 im Alter von 90 Jahren verstorben, so das Blatt.

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    Tags:
    CIA, DDR, USA, Deutschland