03:08 22 Juli 2018
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    Missbrauch - Symbolbild

    Wie ein Tier behandelt: Vater hält psychisch kranken Sohn 20 Jahre in Käfig

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    Ein Mann in Japan hat seinen psychisch kranken Sohn über 20 Jahre hinweg in einem winzigen Käfig gehalten, berichtet der japanische Sender NHK.

    Der 73-jährige Japaner wurde laut dem Sender am Samstag in der Stadt Sanda, Präfektur Hyogo, festgenommen. Seine Tat begründet er damit, dass sein Sohn „psychische Probleme und aufbegehrt hatte“.

    In einem kleinen Anbau seines Hauses, der mit einer Klimaanlage ausgestattet sei, habe der Mann einen Holzkäfig, der nur einen Meter hoch und 1,80 Meter breit sei, aufgestellt. Er habe angegeben, seinen Sohn mit Essen versorgt und ihm jeden zweiten Tag ein Bad ermöglicht zu haben.

    Die Behörden erfuhren davon, als ein Mitarbeiter des Jugendamtes das Haus im Januar 2018 aufsuchte, um mit dem Täter private Angelegenheiten seiner verstorbenen Frau zu besprechen. Zu dieser Zeit befand sich der Sohn im Haus, war aber fast nackt, hieß es.

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    Im Dezember 2017 wurde in Osaka ein älteres Ehepaar verhaftet, das seine Tochter 15 Jahre lang in einen kleinen Raum eingesperrt gehalten hatte. Das Mädchen war an Unterkühlung und Erschöpfung gestorben. Zum Zeitpunkt des Todes wog sie nur knapp 19 Kilogramm.

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    Tags:
    Käfig, Familiendrama, Sohn, Vater, Japan, Osaka
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