08:54 25 April 2018
SNA Radio
    Zerstörungen durch US-Koalition in Rakka

    Russlands Verteidigungsamt zeigt Zerstörungen durch US-Koalition in Rakka – FOTOs

    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1514248

    Das russische Verteidigungsministerium hat am Samstag Luftaufnahmen veröffentlicht, die die Zerstörungen der syrischen Stadt Rakka durch Luftangriffe der US-geführten Koalition beweisen.

    „Russlands Verteidigungsministerium hat Luftaufnahmen veröffentlicht, die die katastrophalen Zerstörungen der Stadtviertel der Stadt Rakka beweisen, die die Luftangriffe der Koalition hinterlassen hatten. Die meisten Wohngebäude, Krankenhäuser, Moscheen, Schulen und lebenswichtigen Objekte sind zerstört“, heißt es in einer Mitteilung der Verteidigungsbehörde.

    • Ganzes Wohnviertel in Schutt und Asche
      Ganzes Wohnviertel in Schutt und Asche
      © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    • Komplette Zerstörung eines Wohnviertels in Rakka
      Komplette Zerstörung eines Wohnviertels in Rakka
      © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    • Zerstörte Wohnhäuser und Moschee
      Zerstörte Wohnhäuser und Moschee
      © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    1 / 3
    © Foto : Russlands Verteidigungsministerium
    Ganzes Wohnviertel in Schutt und Asche

    Es wird betont, dass die humanitäre Lage in Rakka sehr schwierig sei, der Zugang der humanitären Missionen zu der Stadt sei erschwert.

    Das Verteidigungsministerium betont, zuvor habe der UN-Nothilfekoordinator Jan Egeland erklärt, die UN-Vertreter, die Rakka besucht hätten, hätten bekräftigt, dass die Zerstörungen dort viel ernster seien als in Aleppo und Homs, die die syrischen Regierungskräfte mit Unterstützung durch die russischen Luftstreitkräfte befreit hätten. Laut der UN-Mission wurden 70 Prozent der Gebäude in Rakka zerstört oder beschädigt.

    Unter den Trümmern der zerstörten Gebäude würden sich tausende getötete Zivilisten befinden. Die Wasserleitung von Rakka funktioniere nicht, keine humanitäre Minenräumung sei durchgeführt worden, die Stadt sei ohne Strom, Krankenhäuser, Apotheken und Läden seien geschlossen, unterstreicht das Ministerium.

    Man habe außerdem keine Bedingungen geschaffen, damit die Bewohner sicher in die Stadt zurückkehren könnten, so Russlands Verteidigungsbehörde; diejenigen, die bereits nach Rakka zurückgekommen seien, würden sich in Gefahr befinden. Laut Jan Egeland haben 100.000 zurückgekommene Flüchtlinge keine Unterkunft.

    „Die Lage in Aleppo, Deir ez-Zor und in Vororten von Damaskus in Ost-Ghuta, die die syrischen Regierungskräfte mit Unterstützung durch die russischen Luftstreitkräfte von den Terroristen befreit hatten, ist absolut anders. In diesen Städten wird humanitäre Hilfe geleistet, die Minenräumung wird durchgeführt, die Wasserleitungen sind wiederhergestellt, die staatlichen Behörden funktionieren, Krankenhäuser, Läden und Schulen werden wiederaufgebaut. Im Ergebnis sind in den letzten Tagen mehr als 55.000 Bewohner in die Ortschaften in Ost-Ghuta zurückgekehrt“, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Haben Sie einen Account in den sozialen Netzwerken? Werden Sie Fan unserer Facebook- und Instagram-Seite!

    Zum Thema:

    Schlinge für US-Koalition: Ankaras heikler Schachzug hilft Moskau und Damaskus
    Syrien: US-Koalition soll erneut IS-Anführer evakuiert haben
    Längst kein Stellvertreterkrieg mehr – Lawrow über westliche Spezialkräfte in Syrien
    Assad stuft US-geführte Koalition als „IS-Luftwaffe“ ein
    Tags:
    Luftaufnahme, Fotos, Flüchtlinge, Bombardierung, Luftangriffe, US-Koalition, Stadtviertel, Zerstörungen, Zerstörung, humanitäre Hilfe, Verteidigungsministerium Russlands, Ost-Ghuta, Damaskus, Deir ez-Zor, Rakka, Syrien
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren