12:23 11 Dezember 2018
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    Nach Amokfahrt in Münster, wo ein Fahrzeug am Samstag in eine Menschenmenge gefahren ist

    Bestandteile von Bombe nach Todesfahrt in Münster gefunden

    © REUTERS / WOLFGANG RATTAY
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    Rund eine Woche nach der tödlichen Amokfahrt in Münster haben die Ermittler in der Wohnung des Täters Medienberichten zufolge Teile gefunden, aus denen ein Sprengkörper hätte gebaut werden können. Unmittelbare Gefahr soll davon aber nicht ausgegangen sein.

    Nach Angaben der Polizei war die Konstruktion an der Tür zur Wohnung von Jens R. platziert, aber noch weit davon entfernt, Menschen zu töten oder Schaden anzurichten, berichtet die „Rheinische Post“.

    „Der Täter hätte diese Konstruktion nicht kurzfristig zünden können“, zitiert das Blatt einen Polizeisprecher.

    Der 48-jährige Jens R. war am 7. April mit einem Campingbus in der Innenstadt von Münster in eine Menschenmenge gefahren und hatte dabei zwei Menschen getötet. Mehr als 20 weitere Menschen wurden verletzt. Der Fahrer, bei dem es sich um einen psychisch labilen Menschen handeln soll, erschoss sich nach seiner Tat selbst.

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    Tags:
    Münster, Deutschland