23:12 22 September 2018
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    Russischer Inlandsgeheimdienst FSB (Archivbild)

    Terroranschläge in Südrussland vereitelt: FSB verhaftet mehrere IS-Anhänger

    © Foto : Public relations center of Federal Security Service
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat die Tätigkeit von Anhängern der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“, auch Daesh) unterbunden, die Terroranschläge in der Region Rostow mit dem Einsatz von Waffen und selbstgemachten Sprengsätzen geplant hatten.

    „Der FSB hat die Tätigkeit einer konspirativen Zelle von Anhängern der IS-Terrormiliz entdeckt und unterbunden, die auf Anweisung der sich in Syrien aufhaltenden Emissäre die Ausübung von Resonanzterroranschlägen auf dem Territorium der Region Rostow mit dem Einsatz von Schusswaffen und selbstgemachten Sprengsätzen geplant haben“, heißt es in der offiziellen Mitteilung der Behörde.

    Bei dem Einsatz wurden demnach drei Gruppenmitglieder festgenommen. Bei ihnen seien Schusswaffen, Munition sowie Kommunikationsmittel und elektronische Träger mit Materialien beschlagnahmt worden, die die Terrortätigkeit der IS-Miliz propagieren.

    Bei der Durchführung der Operation habe der Anführer der Zelle bewaffneten Widerstand geleistet, wobei er einen unbekannten Sprengsatz ausgelöst habe. Dabei sei er tödlich verletzt worden.

    Darüber hinaus wurden demnach ein Sturmgewehr AK-74, Handgranaten und Vorschriften zur Herstellung von selbstgemachten Sprengsätzen gefunden.

    *„Islamischer Staat“, auch „Daesh“, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

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