SNA Radio
    Universe

    Warum Kontaktaufnahme mit Aliens nicht möglich ist – Forscher

    CC0
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 1948

    Der deutsche Astrophysiker Michael Hippke von der Sternwarte Sonneberg hat herausgefunden, dass es für einige extraterrestrische Zivilisationen nahezu unmöglich wäre, ihre Planeten zu verlassen. Eine Studie dazu wurde auf dem Portal ArXiv.org veröffentlicht.

    Dabei handele es sich um die sogenannten  Super-Erden — felsige Exoplaneten, deren Masse fünf- bis zehnmal so groß ist wie die Masse unserer Erde. Diese Planeten seien aber noch kleiner als Gasplaneten (Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun).

    Die Super-Erden könnten aufgrund ihrer größeren Anziehungskraft dichtere Atmosphären an sich binden, die lebende Organismen auf den Planetenoberflächen vor ionisierender und ultravioletter Strahlung schützen könnten, so Hippke.

    Obwohl die Super-Erden aus der Sicht des Forschers Vorteile für potenzielle außerirdische Zivilisationen haben könnten, sei eine mit chemischen Raketen betriebene Raumfahrt auf derart massereichen Planeten höchst unpraktikabel und daher nahezu ausgeschlossen.

    Mehr zum Thema: Überdimensionales Objekt im All entdeckt – VIDEO

    „Für eine klassische Weltraum-Mission wie die irdischen Apollo-Mondflüge mit 45 Tonnen, müsste eine Rakete auf ‚Kepler-20 b‘(Beispiel für sogenannte Super-Erden  — Anm. d. Red.) deutlich größer sein – ca. 400.000 Tonnen“, zitiert das Portal grenzwissenschaft-aktuell.de aus der Studie.

    Zum Thema:

    „Wir sind nicht von hier“: Ist die Erde ein galaktisches Gefängnis?
    Nasa filmt, wie unbekanntes Flugobjekt vor ISS-Besatzung aufkreuzt – VIDEO
    „Außerirdischen-Invasion“: Seltene Himmelserscheinung erschreckt indonesische Kinder
    Tags:
    außerirdische Zivilisationen, Exoplaneten, Aliens, Studie, Kontakte, Erde, Forschung