13:58 14 November 2018
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    Denkmal der Katastrophenhelfer von Tschernobyl-Supergau (Archiv)

    Innovationstechnologien-Gebiet: Kiew findet neue Anwendung für Tschernobyl-Sperrzone

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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will die Sperrzone um das Atomkraftwerk Tscherobyl zu einem Technologiegebiet machen. Dies geht aus einer Mitteilung auf seinem Twitter-Account hervor.

    „Heute müssen wir nicht nur unser Bestes tun, damit sich diese Tragödie nie wiederholt, sondern wir sollen eine Lehre aus jenen Ereignissen ziehen. Die heutige Tschernobyl-Zone soll zu einem Ort für neue fortschrittliche Technologien, zu einem Gebiet der Veränderungen werden", schrieb er.​

    Mitte April war bekannt geworden, dass das AKW in Tschernobyl für das Publikum geöffnet wird. Eine Führung auf dem Standort und durch die Innenräume des Kernkraftwerkes kostet etwa 84 Euro, 15 Personen dürfen das Atomkraftwerk an einem Tag besuchen.

    Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 im Block vier des Kernkraftwerks nahe der ukrainischen Stadt Prypjat. Auf der siebenstufigen internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse wurde sie als erstes Ereignis der höchsten Kategorie „katastrophaler Unfall" zugeordnet.

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    Tags:
    Sperrzone, Technologien, Innovationen, AKW, Petro Poroschenko, Tschernobyl, Ukraine