12:01 26 September 2020
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    Im Rahmen des Nakizumo-Festivals im Sensoji-Schrein in Tokio bringen Sumo-Ringer jährlich zahlreiche Babys zum Heulen. Auch jetzt war es wieder soweit. Über das kuriose Fest berichtet die Zeitung „Daily Mirror“.

    Die Sumo-Ringer stehen in traditioneller Kleidung auf einer Bühne einander gegenüber. Sobald ihnen Babys gereicht werden, fangen die Ringer auf Befehl an, bizarre Laute von sich zu geben und Grimassen zu schneiden. Indes wiederholt ein Priester, der die Rolle eines Richters übernimmt, die Anordnung „Weine, weine, weine!“ Das Kind, das am schnellsten und am lautesten zu weinen beginnt, wird Sieger.

    Dem Festival Nakizumo (dt.: weinender Sumo) liegt der japanische Volksglaube zugrunde, dass Baby-Weinen böse Geister vertreibt. Demgemäß wird ein Kind, das viel weint, gesund und glücklich aufwachsen. Für die Beteiligung ihrer Kinder am Nakizumo zahlen Eltern bis zu 10.000 Yen (etwa 75 Euro).

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    Tags:
    Sumo, Brauch, Baby, Daily Mirror, Japan