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    Müllhalde (Archivfoto)

    Globaler Tourismus gefährdet die Erde

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    Der globale Tourismus sorgt für etwa acht Prozent der Kohlenstoffemissionen in die Erdatmosphäre. Zu diesem Schluss gelangten Wissenschaftler aus der Universität von Sydney in ihrer Studie, wie BBC News berichtet.

    Die Autoren hatten die Emissionen von Treibhausgasen in 160 Ländern zwischen 2009 und 2013 analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass der Tourismus eine der Ursachen für die globale Verschmutzung der Erde ist.

    Ganz oben auf der Liste der Länder, wo Touristen die meisten CO2-Emissionen verursachen, stehen die USA, gefolgt von China, Indien und Deutschland. Die meisten Emissionen in diesen Ländern entfallen auf den Binnentourismus.

    Der Studie zufolge verschuldet der Tourismus auf solchen Inseln wie Malediven, Zypern oder Seychellen etwa 80 Prozent der in die Atmosphäre ausgestoßenen schädlichen Gase.

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    Im Dezember 2017 hatten die Behörden der indonesischen Insel Bali wegen der Verschmutzung der Küstengebiete Notstand ausgerufen. Expertenschätzungen zufolge produziert Indonesien jährlich rund 1,29 Millionen Tonnen Müll. Der Verschmutzung der Küstengebiete nach liegt das Land an zweiter Stelle nach China.

     

    Tags:
    Schadstoffemissionen, Verschmutzung, Tourismus, Erde