21:27 15 Juli 2018
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    Delphinarium in Sewastopol auf der Krim

    Krim-Abgeordneter berichtet über Schicksal ukrainischer Kampf-Delfine

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    Fast alle Kampf-Delfine, die von der ukrainischen Kriegsmarine auf der Krim eingesetzt wurden, sind verkauft worden und noch vor dem Jahr 2014 eines natürlichen Todes gestorben. Das gab Dmitri Belik, Abgeordneter der Staatsduma (russisches Unterhaus) von der Republik Krim, am Dienstag gegenüber Sputnik bekannt.

    Wie er ausführte, verwischt Kiew die Spuren seines fahrlässigen Verhaltens gegenüber Tieren: Wegen mangelnder Mittel hätten die Delfine an private Hände verkauft werden müssen.

    „In den Jahren 1995 bis 2014 waren die Kampf-Delfine, die nach dem Zerfall der UdSSR in die ukrainische Jurisdiktion übergegangen waren, in privaten Delfinarien tätig und nicht für die ukrainische Kriegsmarine ausgebildet worden“, so der Abgeordnete.

    Am Montag hatte Boris Babin, ständiger Vertreter des ukrainischen Präsidenten auf der Krim, gegenüber dem Portal „Obosrewatel“ gesagt, dass ukrainische Kampf-Delfine nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland auf Nahrung verzichtet hätten und dadurch gestorben seien.

    Zuvor war berichtet worden, dass das Ozeanarium in Sewastopol, wo für die ukrainische Kriegsmarine Tursiops-Delfine ausgebildet worden waren, nach dem Beitritt der Krim zu Russland im März 2014 in den Bestand der russischen Kriegsmarine aufgenommen worden sei.

    Die Krim war im März 2014 – nach mehr als 20 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Die Volksabstimmung war von den örtlichen Behörden nach dem Februar-Umsturz in Kiew organisiert worden. Kiew betrachtet die Krim als „zeitweise okkupiertes Territorium“. Moskau hat allerdings schon mehrmals unterstrichen, dass der Beitritt der Halbinsel zu Russland nicht gegen das Völkerrecht und die UN-Charta verstoße.

     

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    Tags:
    Schicksal, Kampf-Delfine, Dmitri Belik, Boris Babin, UdSSR, Krim, Russland, Ukraine
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