16:41 22 Juli 2018
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    Fahrzeuge der OPCW-Kommission in Damaskus vor der Abreise in Kriegsgebiete (Archivbild)

    OPCW: Offenbar Spuren von Chlorgas im Gouvernement Idlib entdeckt

    © REUTERS / Ali Hashisho
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    Bei einem Angriff auf die Stadt Serakeb im Gouvernement Idlib am 4. Februar dieses Jahres soll angeblich Chlorgas eingesetzt worden sein. Das geht aus einer Mitteilung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hervor.

    Demnach sind OPCW-Experten zu dem Schluss gekommen, dass in der Stadt Sarakeb Chlorgas aus Zylindern freigesetzt worden sei. 

    Sie sollen sich dabei auf Augenzeugen-Berichte und Umweltproben gestützt haben. Zudem sollen sie zwei Zylinder gefunden haben, die früher Chlorgas enthalten hätten.    

    Anfang Februar hatte eine unabhängige internationale Untersuchungskommission zu Syrien erklärt, sie sei besorgt über eine zunehmende Eskalation von Gewalt in Idlib und Ost-Ghuta, wo angeblich Verbrechen unter Einsatz von Chlorgas begangen würden.

    Das US-Außenministerium hatte Russland unlängst erneut vorgeworfen, die syrische Regierung, die C-Waffen eingesetzt haben soll, zu decken.    

    Das syrische Außenministerium wies die C-Waffen-Beschuldigungen seitens der USA als unbegründet zurück.  

     

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    Tags:
    Chlorgas, Vorwürfe, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Syrien, USA
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