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    Forscher über neue Gefahr von Koffein

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    Dass Frauen während der Schwangerschaft auf Kaffee und andere koffein- bzw. teinhaltige Getränke besser verzichten sollten, ist prinzipiell nichts Neues. Forscher haben jetzt in einer neuen Studie, deren Ergebnisse im Fachmagazin „BMJ Open“ erschienen, herausgefunden, welche Folgen Koffein für das Baby haben kann.

    Kinder, die noch im Bauch der Mutter hohen Mengen an Koffein ausgesetzt waren, nahmen im Vorschul- und Schulalter übermäßig viel an Gewicht zu. Das stellten die Forscher fest, als sie die Daten von knapp 51.000 Mutter-Kind-Paaren aus Norwegen analysiert haben. Bei Kindern, die vor der Geburt nur geringen Koffein-Mengen ausgesetzt waren, soll diese Tendenz nicht zu beobachten gewesen sein.

    Die Wissenschaftler warnen, dass Kinderfettleibigkeit oft später zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 führe.

    „Obwohl es noch bevorsteht, die biologischen Grundlagen des Zusammenhangs zwischen Koffein während der Schwangerschaft und der Fettleibigkeit bei Kindern festzustellen, wäre es besser, einfach den Konsum dieser Substanz einzuschränken oder überhaupt darauf zu verzichten“, empfiehlt die Co-Studienautorin Verena Sengpiel.

    Der Zusammenhang zwischen Koffeinkonsum der Mutter und dem Übergewicht des Kindes soll ferner nicht nur bei hohem Koffeinkonsum beobachtet worden sein, sondern auch dann, wenn sich die schwangeren Frauen an den offiziellen Empfehlungen orientierten und nicht mehr als 1 bis 3 Tassen Kaffee pro Tag tranken.

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    Tags:
    verzichten, Gefahr, Erkrankungen, Fettleibigkeit, Übergewicht, Schwangerschaft, Analyse, Tee, Koffein, Kaffee, BMJ Open, Verena Sengpiel, Schweden, Norwegen
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