15:48 16 Dezember 2018
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    Eine Russin kurz vor einem Eishockeyspiel zwischen Russland und Tschechien. Archivfoto

    Studie: Russen finden Grund zum Stolz

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    Die Mehrheit der Russen hat die Entwicklung der nationalen Streitkräfte, die Wiedervereinigung mit der Schwarzmeer-Halbinsel Krim und die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi als wichtigste Errungenschaften ihres Landes eingestuft. Das ist das Fazit einer aktuellen Studie des russischen Meinungsforschungsinstituts WZIOM.

    Demnach vertreten 18 Prozent der Befragten die Auffassung, dass eine starke Armee der größte Erfolg Russlands sei. Weitere zwölf Prozent halten den Beitritt der Krim für das bedeutsamste Ereignis, acht Prozent die Olympiade.

    Fast die Hälfte der Befragten – 49 Prozent – hält Russland für eine Großmacht. Diese Kennziffer liegt acht Prozent über dem Vorjahresniveau. Weitere 35 Prozent sind der Meinung, dass Russland erst in den kommenden 15 bis 20 Jahren eine Großmacht werde. Lediglich elf Prozent sind anderer Meinung.

    Als Unterpfand der Mächtigkeit Russlands nennen 26 Prozent der Russen die Armee, 22 Prozent die „Willens- und Geistesstärke“ und 17 Prozent einen „guten Präsidenten“.

    An der telefonischen Umfrage von WZIOM am 24. und 25. April nahmen 2.000 Russen über 18 Jahre teil.

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    Tags:
    Studie, Armee, Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi, WZIOM, Russland