11:34 26 September 2018
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    Der Chinesische Yuan

    Tausende Beamte bestraft: China kämpft gegen Verschwendung staatlicher Gelder

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    Rund 6000 chinesische Beamte sind im April 2018 wegen Geldverschwendung und nicht genehmigter Verwendung von Haushaltsmitteln mit Verwaltungsstrafen belegt worden. Dies geht aus einer Mitteilung der Zentralen Disziplinarkommission der Kommunistischen Partei Chinas hervor.

    Demnach ermittelte die Kommission im vergangenen Monat im Rahmen ihrer Inspektionen zu 3922 Fällen, in die 5759 Beamte verwickelt waren.

    Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um rechtswidrige Subventionszahlungen, den Erhalt von Geschenken und Geldmitteln, die private Nutzung von Dienstwagen sowie die zweckentfremdete Verwendung von Haushaltsgeldmitteln für Festessen.

    Insgesamt soll die Kommission seit den ersten vier Monaten des laufenden Jahres mehr als 14.000 Fälle untersucht haben. 19.900 Beamte verschiedener Ränge seien dabei bestraft worden.

    Laut der Zentralen Disziplinarkommission wurden in den zurückliegenden fünf Jahren mehr als 1,53 Millionen Parteimitglieder wegen verschiedener Verstöße bestraft.

    Im Dezember 2012 hatten chinesische Behörden „acht Regeln" für Beamte beschlossen, mit denen Bürokratie, Verschwendung und unerwünschtes Verhalten im Dienst bekämpft werden sollten.

    Die großangelegte Kampagne zur Korruptionsbekämpfung in China wurde eingeleitet, nachdem Xi Jinping zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und zum Staatspräsidenten ernannt worden war.

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    Tags:
    Korruption, Korruptionsbekämpfung, Strafen, Verschwendung, Beamter, Kommunistische Partei Chinas, China