21:27 25 Juni 2018
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    Flugabwehrsystem S-400 auf der Krim

    Raketenübung: „Massiver Angriff“ auf Krim zurückgeschlagen

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    Bei einer groß angelegten Militärübung auf der Krim haben die russischen Streitkräfte einen simulierten Raketenangriff auf die Halbinsel abgewehrt. Dies gab der Pressedienstchef des Militärbezirks Südost, Wadim Astafjew, am Mittwoch bekannt.

    Dabei kamen Flugabwehrsysteme S-400 Triumph und Panzir zum Einsatz sowie Küstenschutzkomplexe Bal und Bastion, die „feindliche Schiffe“ vernichteten.

    „Um den massiven Raketenangriff abzuwehren, hat ein gemeinsames Kommando der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung des Militärbezirks Südost  und der Truppen des Küstenschutzes der Schwarzmeerflotte, das nach einem einheitlichen Konzept der taktischen Übungen  handelt,  Langstrecken-Flugabwehrsysteme  vom Typ S-400 Triumph sowie Fla-Raketenkomplexe Panzir-S1 eingesetzt", sagte Astafjew.

    Küstenschutz-Raketenkomplexe  „Bal“ und „Bastion“ hätten Seeziele bekämpft, die die Schiffe eines Feindes darstellten. Kampfjets Su-30SM und Jagdbomber Su-34 hätten die Ziele von der Luft aus angegriffen.

    Nach der Bekämpfung der anfliegenden ballistischen Raketen wechselten die Raketenkomplexe S-400 dem Sprecher zufolge ihre Positionen. An den früheren Startpositionen seien dabei Gummiattrappen aufgestellt worden, die die S-400 imitierten.

    An den gemeinsamen Übungen der Luftstreitkräfte, der Luftabwehr und der Schwarzmeer-Flotte sowie der Landstreitkräften, die am Dienstag begonnen haben, nehmen dem Sprecher zufolge rund 6.000 Soldaten sowie etwa 100 Flugzeuge und Hubschrauber teil.

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    Tags:
    Übungen, Raketenabwehrsystem S-400, Panzir-S1, Schwarzmeerflotte, Krim
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