17:49 18 Oktober 2018
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    Totgeglaubtes Kleinkind von eigener Familie beerdigt: Dramatisches VIDEO der Rettung

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    Polizisten in Brasilien haben ein neugeborenes Mädchen gerettet, das etwa acht Stunden in einem Grab verbracht hatte. Die Urgroßmutter glaubte, das Kind sei tot, und bestattete es im Hinterhof des Familienhauses, berichtete Globo.com.

    Der 5. Juni gilt für die Kleine als doppelter Geburtstag: Zuerst erblickte sie das Licht der Welt und wurde wenig später aus dem Grab gerettet.

    Die 15-jährige Mutter fühlte sich plötzlich schlecht, ging auf Toilette und entband. Nach ihren Worten stieß das Kind mit dem Kopf gegen das Klobecken und blieb regungslos. Die Angehörigen dachten, das Mädchen sei tot. Auf Drängen der Urgroßmutter wurde das Kind in ein Tuch eingewickelt und beerdigt.

    Ein anonymer Anrufer alarmierte die Polizei. Nach einer kurzen Vernehmung zeigte die „Hebamme“ die Bestattungsstelle. Durch ein Loch in der Erde zogen die Polizisten das Kind heraus, das noch atmete. Im Krankenhaus wurde ein Schädelbasisbruch diagnostiziert. Für das Leben bestehe aber keine Gefahr, sagten die Ärzte.

    Die Urgroßmutter, die die Nabelschnur durchgeschnitten hatte, wurde in Gewahrsam genommen. Der 57-Jährigen droht die strafrechtliche Verfolgung.

     

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    Tags:
    Rettung, Kind, Grab, Brasilien