04:46 12 Dezember 2018
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    Pinguine werden wohl staunen: Gay Pride in Antarktis geplant

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    In der größten Siedlung und dem US-Forschungszentrum McMurdo auf dem antarktischen Kontinent soll im Juni eine Schwulen-Parade stattfinden. Dies wurde auf der Website Lonely Planet mitgeteilt.

    Wie es heißt, hatte eine zehnköpfige Gruppe aus dem unweit vom Ross-Schelfeis liegenden McMurdo noch im April ein Foto mit einer Regenbogenfahne gemacht, die als Symbol für die gesamte LGBT-Bewegung gilt. Denn im Juni, wenn in den USA Gay Prides durchgeführt werden, herrscht in der Antarktis die Polarnacht.     

    ​Obwohl im Sommer auf der Station bis zu 900 Menschen tätig seien, seien lediglich 133 von ihnen zur Überwinterung geblieben, darunter auch Vertreter sexueller Minderheiten.

    Zuvor wurde mitgeteilt, dass Vertreter der nichtkommerziellen Menschenrechtsorganisation Planting Peace im Frühjahr 2016 erstmals in der Antarktis mit der LGBD-Fahne gegangen seien.

    ​Die McMurdo-Station ist die größte Forschungs- und Logistikstation in der Antarktis und wird vom United States Antarctic Program (USAP) der US-Regierung betrieben. Die ganzjährig genutzte Einrichtung wurde in den Jahren 1955 bis 1956 auf der Ross-Insel an der Küste des McMurdo-Sunds für das Internationale Geophysikalische Jahr errichtet und besteht heute aus mehr als 85 Gebäuden.

    LGBT ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

     

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    Tags:
    Parade, Schwulen, LGBT, Antarktis, USA