15:44 18 Juni 2018
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    Audi-Chef Rupert Stadler (Archiv)

    Privatwohnung von Audi-Chef durchsucht

    © AFP 2018 / CHRISTOF STACHE
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    Die Staatsanwaltschaft München II hat die im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre stehenden Ermittlungen gegen Audi-Chef Rupert Stadler ausgeweitet. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.

    Stadler und einem weiteren Vorstandsmitglied von Audi werde Betrug und mittelbare Falschbeurkundung vorgeworfen. Dabei gehe es um das „Inverkehrbringen von mit manipulativer Abgassteuerungssoftware ausgestattenen Diesel-Kraftfahrzeugen auf dem europäischen Markt.“

    Demnach durchsuchten die Behörden am heutigen Montag die Privatwohnungen der beiden Beschuldigten zur Sicherung von Beweismaterial. Um wen es sich bei dem anderen Verdächtigen handelt, ist bislang nicht bekannt. Die Zahl der Beschuldigten in dem Ermittlungsverfahren ist damit laut Staatsanwaltschaft München II auf 20 Personen gestiegen.

    Das Bundesverkehrsministerium hatte zuvor laut dem Spiegel  „eine amtliche Anhörung wegen des Verdachts einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei Audi V6TDI-Fahrzeugen der Modelle A6/A7 eingeleitet“.

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    Tags:
    Strafverfahren, Fahrzeuge, Betrug, Ermittlungen, Abgas-Manipulationen, Diesel-Affäre, Bundesverkehrsministerium, Audi, München, Bayern, Deutschland
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