13:53 18 Juni 2018
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    Buddhistischer Mönch (Symbolbild)

    Ex-Buddhistischer Mönch macht überraschende Äußerung über Russen

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    Der ehemalige buddhistische Mönch und Gründer der App Headspace Andy Puddicombe hat in einem Interview für das russische Onlineportal „Snob“ offenbart, worüber er erstaunt war, als er in Russland Meditation lehrte.

    Im Alter von 22 Jahren brach der Brite unerwartet sein Studium an der Fakultät für Sportwissenschaft der De Montfort University ab und ging nach Asien, um buddhistischer Mönch zu werden, schreibt das Onlineportal. Diese Entscheidung traf er wegen einer persönlichen Tragödie: In kurzer Zeit erlebte Paddicombe den Tod von einigen seinen Angehörigen mit.

    Die nächsten zehn Jahre verbrachte Andy in Klöstern von Nepal, Tibet, Indien und Russland, wo er zuerst studierte und dann Meditation lehrte. Später gründete er Headspace – die App, die Menschen hilft, eine geeignete Methode der Selbstbetrachtung zu wählen. Das Projekt hat heute mehr als drei Millionen Follower.

    „In Russland war ich darüber erstaunt, dass die meisten Menschen die Meditation sehr ernst nehmen“, sagte Puddicombe über seine Erfahrungen in Russland. „Ich meine, dass sie weniger daran interessiert waren, Stress zu reduzieren oder ihren Schlaf zu verbessern. Viel mehr sind sie an einer tiefen Suche nach Antworten auf wichtigste Lebensprobleme interessiert. Dank dessen waren sie in ihrer Praxis überraschend diszipliniert. Ich habe festgestellt, dass sie im Gegensatz zu anderen Kulturen oft eine Leitlinie wollten, damit es neben ihnen einen Lehrer gab, der sie in der Praxis führt. Deswegen waren sie gut darin, den ausführlichen Anweisungen der traditionellen Lehren zu folgen“.

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    Tags:
    Buddhismus, Russen, Meditation, Andy Puddicombe, Russland
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