19:42 21 August 2018
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    Unwetter (Symbolbild)

    Heftiges Unwetter in Österreich fordert Todesopfer – VIDEOs

    © AP Photo / Michael Probst
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    Starkregen, Sturm und Hagel haben Österreich heimgesucht und bereits ein Todesopfer gefordert sowie für Überflutungen und Stromausfälle gesorgt, berichten lokale Medien.

    Ein 26-Jähriger kam am Dienstagabend in Graz ums Leben, schreibt die „Kleine Zeitung“ unter Berufung auf das Rote Kreuz. Er wurde unter einem umstürzenden Baum begraben. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bargen den Mann, der Notarzt konnte jedoch nur mehr den Tod feststellen.

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    Besonders stark wurde das Bundesland Nordösterreich vom Unwetter getroffen. In drei Stunden soll dort fast die gesamte Monatsmenge an Niederschlägen gefallen sein. Insgesamt wurden in den Unwetterregionen 120 Keller und Häuser teilweise bis zu einem Meter hoch überflutet. 

    Im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich wurde Katastrophenalarm ausgerufen. In der Gemeinde Otterthal des Bezirks rettete das Rote Kreuz am Dienstag eine Frau mit zwei Kindern im Alter von zwölf und sechs Jahren aus den Fluten. Die drei Personen seien in einem Auto von den Wassermassen überrascht worden und hätten weder vor noch zurück kommen können, so das Blatt.

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    Im nordösterreichischen Bezirk Waidhofen stürzte während des schweren Gewitters ein Lastwagen von einer Brücke. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.

    Am Mittwochmittag waren immer noch rund 700 Haushalte ohne Strom. Etwa 20 Transformatorenstationen der Energie Steiermark waren nach wie vor außer Betrieb. Da es sich größtenteils um schwer zugängliches Gelände handle, könnte es bis zum Abend dauern, bis die Schäden zumindest vorübergehend behoben seien, zitiert die „Kleine Zeitung“ einen Sprecher des Konzerns.

    Die Unwetter-Warnung blieb vorerst aufrecht. Denn am Mittwoch werden noch in einigen Regionen Österreichs Gewitter und Starkregen für Probleme sorgen, vor allem im Osten und Süden des Landes, schreibt das Blatt unter Verweis auf die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Auch am Donnerstag soll es noch regnen.

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