09:59 21 August 2018
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    Polizeiabsperrung am Tatort in Velbert (Archivbild)

    13-Jährige in Velbert vergewaltigt: Zwei Verdächtige setzen sich mit Familien ab

    © AP Photo / Roberto Pfeil
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    Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in Velbert nahe Wuppertal haben sich zwei der Tatverdächtigen mitsamt ihren Familien ins Ausland abgesetzt. Dies teilt „Focus Online“ unter Berufung auf einen Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

    Die Tat habe sich bereits am 21. April ereignet, so der Sprecher. Um das junge und schwer traumatisierte Opfer zu schützen, habe man die Öffentlichkeit aber nicht früher informiert.

    Die Beweislage soll eindeutig sein: Es gebe DNA-Spuren, Aussagen des Opfers und der Spaziergängerin. Außerdem habe die Gruppe die Tat mit einem Handy gefilmt. Das Handy sei beschlagnahmt und bereits ausgewertet worden.

    Im vergangenen April sollen sich acht Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren an einer 13-Jährigen vergangen haben. Sie sollen das Mädchen zuvor in einem Freibad belästigt und es auf dem Heimweg in ein Waldstück gezerrt und dort missbraucht haben. Sechs der Jugendlichen konnten inzwischen festgenommen werden, nach den zwei weiteren werde gefahndet.

    In der vergangenen Woche war ein weiterer ähnlicher Fall ans Licht gekommen: In der westfälischen Kleinstadt Harsewinkel sollen Jugendliche nach übereinstimmenden Medienberichten ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt und halb nackt in einem Park zurückgelassen haben.

    Der Fall soll sich bereits im November 2017 zugetragen haben. Bei den Tätern handelt es sich laut dem „Westfalen-Blatt“ um drei deutsche und drei syrische Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren. Der Fall wurde aber monatelang von der Polizei geheim gehalten. Begründet wurde dies mit dem Wunsch, das minderjährige Opfer zu schützen.

     

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    Freibad, Mädchen, Vergewaltigung, Deutschland
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