00:29 19 Juli 2018
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    Angelina Jolie in Mossul

    Angelina Jolie besucht Moschee, in der der IS das „Weltkalifat“ ausgerufen hatte

    © REUTERS / UNHCR/ Andrew McConnell/ Handout
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    Hollywood-Star und UN-Botschafterin Angelina Jolie hat die irakische Stadt Mossul und den Ort der in Trümmern liegenden Al-Nuri-Moschee besucht, aus welcher der IS*-Anführer 2014 die Gründung des Kalifats verkündet haben soll. Dies meldet der irakische TV-Sender „Al-Sumaria“ am Samstag.

    Ziel des Besuchs der Schauspielerin im Irak war die Gewährung von humanitärer Hilfe und die Bewertung des Ausmaßes der Zerstörung in der einst zweitgrößten Stadt des Irak.

    Während ihrer Reise besuchte Jolie die im Laufe der Kriegshandlungen am meisten zerstörten Stadtbezirke von Mossul am Westufer des Tigris. Darunter die Moschee al-Nuri. Um den uralten Tempelkomplex waren im Frühling und Sommer 2017 zwischen den Regierungstruppen und den Terrorkämpfern harte Gefechte geführt worden.

    Im Jahr 2014 hat der IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi das „Weltkalifat“ verkündet. Die Stadt Mossul war 2017 infolge einer großangelegten Operation von den Terrormilizen befreit worden.

    IS* (Islamischer Staat, auch Daesh) — eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

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    Tags:
    befreit, Trümmer, Kalifat, Moschee, IS, Al-Sumaria, Weltkalifat, Abu Bakr al-Bagdadi, Angelina Jolie, Al-Nuri, Westufer des Tigris, Mossul, Irak, USA
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