06:39 20 November 2018
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    Abschleppen des Taxi-Autos nach dem Unfall in Moskau

    Taxi-Unfall in Moskau: Verletzte WM-Fans wohlauf – Fahrer klagt über Schlafmangel

    © REUTERS / Jack Stubbs
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    Der Taxifahrer, der am Samstag im Moskauer Zentrum in die Menschenmenge gerast war, behauptet, dass er das Gas- und Bremspedal verwechselt hat. Dies geht aus dem Video seiner Vernehmung hervor, das der Webseite des russischen Innenministeriums zu entnehmen ist.

    Bei der Vernehmung teilte der Mann mit, dass er vor dem Autounfall fast 20 Stunden am Steuer gewesen sei und davor nur drei Stunden geschlafen hätte. Er behauptete, die Menschen nicht beabsichtigt angefahren zu haben. „Ich gab Gas. Dachte, dass ich die Bremse drücke (…). Ich weiß nicht, was da los war“, sagte der Fahrer.

    Drei Verletzte sollen sich nach dem Taxiunfall im Zentrum Moskaus im stabilen Zustand im Krankenhaus befinden, sie werden bald entlassen, es sind keine Ausländer darunter, teilte der Chef des Moskauer Departments für Gesundheitswesen, Alexej Chripun, am Sonntag gegenüber Sputnik mit.

    „Drei Personen bleiben zu diesem Zeitpunkt noch (im Krankenhaus – Anm. d. Red.), aber sie werden auch bald verlassen. Unter denen, die noch dort bleiben, sind keine Ausländer“, so der Chef der Behörde. „Die Verletzten fühlen sich gut, ihr Zustand ist vom medizinischen Standpunkt aus zufriedenstellend“, schloss der Beamte.

    Chripun erinnerte daran, dass am Samstag acht Menschen in Moskauer Krankenhäuser eingeliefert worden seien, allerdings seien im Laufe der auf die Diagnostik und die medizinische Behandlung folgenden Stunden fünf Personen nach Hause entlassen worden.

    Am Samstag war ein Taxi im Zentrum Moskaus in eine Menschenmenge gerast und hatte acht Passanten verletzt. Der Fahrer soll die Kontrolle über sein Auto verloren haben.

    Wie eine Quelle aus den Rettungsdiensten der Hauptstadt Sputnik mitgeteilt hatte, waren unter den Verletzten zwei Mexikaner, zwei Bürger von Aserbaidschan, zwei Russen und ein Ukrainer. Das Zentrum für die Organisation des Straßenverkehrs bei der Regierung Moskaus teilte unter Verweis auf die Verkehrspolizei mit, dass der Fahrer nicht angetrunken gewesen sei. Zudem war mitgeteilt worden, dass er einen Führerschein besitzt, der in Kirgisien (Kirgistan) ausgestellt wurde.

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    Tags:
    verwechseln, Gaspedal, Vernehmung, wohlauf, Schlafmangel, Rettungsdienste, Regierung Moskaus, Moskauer Verkehrspolizei, Zentrum für Organisation des Straßenverkehrs, Krankenhäuser, Innenministerium Russlands, Sputnik, Alexej Chripun, Kirgistan, Aserbaidschan, Moskau, Russland