09:18 22 Oktober 2018
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    Russischer Kampfroboter „Uran-9“

    Schwachstellen von Kampfroboter „Uran-9“ beim Einsatz in Syrien festgestellt

    © Foto : Rosoboronexport
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    Der Einsatz des Mehrzweckkampfroboters des Typs „Uran-9“ in Syrien hat seine Nachteile ans Licht gebracht. Dies geht aus einem Sputnik vorliegenden Bericht eines Forschungsinstituts des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    Demnach erwies sich das Fahrgestell des Roboters bei selbstständiger Bewegung als nicht wirklich verlässlich. Zudem soll die 30 Millimeter Maschinenkanone unbeständig funktionieren: Die Abschusskreise sollen nicht rechtzeitig ablaufen und die Wärmebildkamera der Visiereinrichtung soll versagen.

    Als einen wesentlichen Mangel stuften die Militärs ein, dass der Kampfroboter, während er in Bewegung ist, nicht das Feuer eröffnen kann.

    Die Entfernung, aus der der „Uran-9" die Umgebung aufklären und Ziele bestimmen könne, betrage höchstens zwei Kilometer. Außerdem äußerten sich die Experten kritisch über die Visiereinrichtungen, die Beobachtungsgeräte und die Monitore für Bedienungskräfte.

    Im Bericht wurde darüber hinaus betont, dass die Kampfroboterkomplexe innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre nicht imstande sein würden, ihre Aufgaben während der Kampfhandlungen zu erfüllen.

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    Nachteil, Kampfroboter Uran-9, Uran-9, Uran-Kamfroboter, Russland