14:59 18 November 2018
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    Deutsche Medien entlarven Fake-FOTO von „in Russland“ vor WM 2018 ermordeten Hunden

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    Ein schauriges Bild mit angeblich in Russland vor der Fußballweltmeisterschaft getöteten Hunden geht in den Sozialnetzwerken viral. Viele User haben bereits geglaubt, die Russen seien so grausam, dass Dutzende Tiere für das gastfreundliche Bild des Landes vergiftet wurden. Sogar einige Nachrichtenagenturen benutzten das Fake-Foto.

    Das gruselige Bild verbreitete sich rasch in den sozialen Netzwerken.

    „Hunde, die vor der Fifa WM in Russland getötet wurden. Genießt den Fußball“, so der User unter dem Benutzernamen „O.Branashko“ via Twitter.

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    Die Nachrichtenagentur AFP soll das Bild in einem Artikel über die angebliche Tötung von streunenden Hunden wegen der WM 2018 verwendet haben. Das Recherchenetzwerk „Correctiv“ deckte aber den Fehler auf, worauf nun auch der „Stern“ aufmerksam macht.

    ​Wie sich herausstellte, hatte das Bild der Fotograf Akhtar Soomro für die Agentur Reuters gemacht. Und dies bereits vor zwei Jahren. Das Foto zeigt Kadaver von toten Hunden, die am 4. August 2016 in der südpakistanischen Stadt Karatschi vergiftet worden sein sollen.

    Im oberen Teil des Originalfotos sind Tuks-Tuks und Werbetafeln mit nicht-kyrillischen Buchstaben zu sehen. Das zeugt daher ebenfalls davon, dass die Szene nicht in Russland festgehalten wurde. Die Agentur AFP hatte das Foto beschnitten, damit die für Russland untypischen Autorikschas nicht mehr auf dem Bild zu sehen waren. Zwar wurde am Ende der Bildunterschrift angemerkt, dass es ein „Representational image“ (deutsch: Symbolbild) sei. Dennoch entsteht der Eindruck, dass sich dies in Russland ereignet hat.

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    Zuvor hatte das Portal „Spiegel Online“ nach dem Sieg der russischen Nationalmannschaft gegen das Team Ägyptens zugegeben, dass es den WM-Gastgeber unterschätzt hatte. „Sorry, Russland – wir lagen falsch“, lautete die Überschrift des entsprechenden Artikels.

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    Tags:
    Hund, Ermordung, Fußball-WM 2018, Magazin "Stern", AFP, Reuters, Deutschland, Russland