18:11 18 August 2018
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    ISS (Symbolbild)

    Nach zehn Jahren: Russland gibt einen Teil der ISS-Experimente auf

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    Russland wird auf die Durchführung von veralteten Experimenten auf der Internationalen Raumstation (ISS) verzichten. Dies erklärte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde „Roskosmos“, Dmitri Rogosin.

    Es gehe dabei um Experimente, die „während der letzten zehn Jahren durchgeführt worden sind und die seit langem jegliche Aktualität verloren haben“. „Die Hauptexperimente werden mit der autonomen Arbeit des russischen ISS-Segments verbunden sein, mit seiner größeren Unabhängigkeit von der Nachspeisung von der Erde“, sagte Rogosin.

    Sobald die Leitung des russischen ISS-Segments erscheinen werde, könne die Priorität der wissenschaftlichen Experimente leichter bestimmt werden.

    „Falls wir unsere Experimente darauf konzentrieren und wichtige Ergebnisse erreichen, wird dies die Gewähr dafür sein, dass die ISS tatsächlich als sichere Stufe für den Übergang zu Operationen im fernen Kosmos fungieren wird“, so Rogosin abschließend.

    Exoplanete (Symbolbild)
    © AP Photo / Jin Ma/Beijing Planetarium/The Kavli Foundation
    Zuvor hatte die ehemalige russische Kosmonautin, Heldin Russlands und Abgeordnete der Staatsduma Elena Serowa erklärt, dass man die Effizienz der Experimente im russischen ISS-Segment prüfen werde.

    „Es ist wenig, ein Experiment durchzuführen: Es soll ein bestimmtes Resultat geben, damit die Forscher nicht einfach etwas dekodieren und etwas Außergewöhnliches sehen, sondern dies auch für etwas einsetzen können“, sagte sie.

    Ende Mai hatte Russlands Präsident Wladimir Putin den Erlass über die Einsetzung von Dmitri Rogosin als „Roskosmos“-Chef unterzeichnet.

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    Tags:
    Weltall, Unabhängigkeit, Experiment, Raumstation ISS, Dmitri Rogosin, Russland
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