21:36 17 Juli 2018
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    Polnische Fußballfans auf dem Roten Platz in Moskau

    „Leere Regale und düstere Gestalten“: US-Reporter „enttäuscht“ von WM-Stadt Moskau

    © REUTERS / Gleb Garanich
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    Die Stadt Moskau hat den Journalisten Steven Goff von der US-Zeitung „The Washington Post“, der Russland im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2018 besucht, quasi enttäuscht: Er hatte erwartet, leere Regale in den Geschäften und düstere Gestalten auf den Straßen zu sehen. Stattdessen entdeckte er für sich eine moderne europäische Stadt.

    „Das Grau und die Kälte, leere Ladenregale und düstere Gestalten. Die Freude und Brillanz der Weltmeisterschaft, die in die russische Finsternis eingehüllt sind“, so beschreibt Goff in seinem Artikel die Erwartungen an die Reise nach Moskau.

    Als er in der russischen Hauptstadt angekommen war, begriff er den eigenen Worten nach, dass er sich geirrt hatte. Moskau sei ein für die Fußballweltmeisterschaft rechter Ort, schreibt er.

    „Moskau sieht wie jede große europäische Stadt aus, wenn auch mit einigen Relikten aus der Sowjetzeit“, so der US-Reporter.

    Für den westlichen Leser erwähnt er auch die Tatsache, dass es in Moskau Sushi-Bars und irische Pubs sowie das Apple Pay-Zahlungssystem gebe. Durch die Straßen würden europäische und japanische Autos fahren.

    Besonders eindrucksvoll ist laut Goff die Moskauer U-Bahn, die „mit ihrem kunstvollen Dekor für eine private Sammlung geeignet“ sei.

    „Moskau ist das helle Herz dieses Fußballfestes“, unterstreicht der Journalist.

    Einige Mängel nennt er jedoch auch, darunter hohe Preise, insbesondere für die Wohnungen, und furchtbare Staus.

    In seinem Artikel hat Goff ebenso betont, dass er „nach neun Tagen in dem Land kein Russland-Experte“ sei und nichts über die anderen Gastgeberstädte berichten könne. In dieser Woche beabsichtige er jedoch, St. Petersburg zu besuchen.

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    Tags:
    Erwartungen, U-Bahn, Restaurant, Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, Moskau
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