17:05 21 April 2019
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    Eine Gruft in Asien (Symbolbild)

    China: Überreste eines Affen in uralter menschlicher Grabstätte

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    In der chinesischen Provinz Shaanxi hat ein internationales Forscherteam die Knochen einer bisher nicht bekannten Unterart ausgestorbener Gibbons entdeckt. Überreste des Affen lagen in einem Grab mit Menschengebeinen, wie aus einer Pressemitteilung auf dem Fachportal Phys.org hervor geht.

    Die erst 2004 entdecke Grabstätte wurde auf das Jahr 2300 vor unserer Zeitrechnung datiert. Darin war vermutlich die Großmutter des chinesischen Kaisers Qin Shi Huang Di bestattet worden. Die Wissenschaftler haben insgesamt zwölf solche Menschengräber mit Tierresten freigelegt.

    Anhand einer Analyse wurde festgestellt, dass die Tierknochen von der Gibbon-Unterart Junzi imperialis stammen, die vor rund 300 Jahren ausgestorben sein soll.

    Qin Shi Huang Di, König des Staates Qin, hatte von 246 bis 240 vor unserer Zeitrechnung regiert. Er eroberte sechs Nachbarländer und vereinte China zum ersten Mal in der Geschichte. Kurz nach seiner Thronbesteigung ließ er mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen, die von einer Armee lebensgroßer Tonsoldaten geschützt werden sollte und heute unter dem Namen „Terrakotta-Armee“ bekannt ist.

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    Tags:
    Überreste, Grabstätte, Affe, China