05:38 23 Oktober 2018
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    Alarm: 2018 wird ein Zeckenjahr – Wissenschaftler

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    Wissenschaftler schlagen wegen eines höheren Infektionsrisikos Alarm – denn gerade diesen Sommer wird es ihren Angaben nach besonders viele Zecken geben. Dies folgt aus einer Pressemitteilung, die das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) auf seiner offiziellen Seite am Donnerstag veröffentlicht hat.

    Demnach besteht im Sommer 2018 eine höhere Gefahr einer Erkrankung an Hirnhautentzündung oder Borreliose, die durch Zecken übertragen werden.

    „Wir werden die höchste Zahl an Zecken in den letzten zehn Jahren haben", so DZIF-Forscher Gerhard Dobler.

    In einem Wald oder Garten lauern Zecken, meist der Gemeine Holzbock, hieß es. Dieser sei der Hauptüberträger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer viralen Hirnhautentzündung, die tödlich enden könne. Auch Borreliose werde von dieser Zeckenart übertragen. Während es für die FSME keine Heilung, aber eine vorbeugende Impfung gebe, gebe es für die Borreliose keinen Impfstoff, aber eine Behandlungsmöglichkeit mit Antibiotika.

    Wissenschaftler haben ein Modell entwickelt, mit dem sie die Zeckendichte bereits im Winter für den jeweils kommenden Sommer voraussagen können. Laut Dobler ist das Risiko in diesem Jahr „besonders hoch".

    Laut Medien gelten aktuell 156 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete. Demnach zählen  dazu Gegenden in fast ganz Bayern und Baden-Württemberg, sowie Teile von Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen und des Saarlands.

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    Tags:
    Gefahr, Infektion, Zecke, Deutschland