16:05 29 Oktober 2020
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    Kämpfer des Islamischen Staates* haben die Kontrolle über den westlichen Teil der syrischen Provinz Deraa ergriffen und halten dort Zivilisten fest. Dies teilte der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Seid al-Hussein mit.

    „Wir erhalten Berichte, dass die IS-Kämpfer das Flussbecken Jarmuk im westlichen Teil der Provinz Deraa unter ihre Kontrolle gebracht haben“, so Seid al-Hussein in einer Pressemitteilung, die am Freitag veröffentlicht wurde.

    Demnach lässt der IS die Zivilisten das von ihm kontrollierte Territorium nicht verlassen.

    Seid al-Hussein rief alle Konfliktparteien auf, die Kampfhandlungen in der syrischen Provinz Deraa umgehend einzustellen, um dort „eine Wiederholung des Szenarios von Ost-Ghuta zu verhindern“.

    Mehr zum Thema: Syrien: Mehr als 600 Kämpfer legten ihre Waffen in Deraa nieder >>>

    Zuvor war berichtet worden, dass mehr als 600 Kämpfer der bewaffneten Opposition in Deraa (rund 110 Kilometer von Damaskus entfernt) ihre Waffen am Donnerstag niedergelegt haben. Darüber hinaus konnten an dem selben Tag mehr als hundert Familien die von Terroristen kontrollierten Gebiete in der Provinz über humanitäre Korridore verlassen.

    * „Islamischer Staat“, auch Daesh, eine in Russland verbotene Terrororganisation

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    Tags:
    Zivilisten, IS, Uno, Seid al-Hussein, Jarmuk, Deraa, Syrien