09:19 23 Oktober 2018
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    Dürre (Symbolbild)

    „Schnee und Wolken gestohlen“: Irans Zivilschutz beschuldigt Israel des Klimaverderbs

    CC BY 2.0 / Modern Event Preparedness / drought
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    Der Chef des iranischen Zivilschutzamtes, Brigadegeneral Gholam-Reza Dschalali, hat Israel beschuldigt, hinter den im Iran eingetretenen Klimaänderungen zu stehen.

    Laut Dschalali haben mehrere iranische Forschungszentren bestätigt, dass der ungünstige Klimawechsel im Land durch eine ausländische Einmischung verursacht worden sei.

    „Vereinte Gruppen aus Israel und einem anderen Nachbarstaat entwässern Wolken, die in den Iran ziehen. Mehr noch, wir sind oft mit Fällen konfrontiert, wo Schnee und Wolken gestohlen werden“, zitiert die Nachrichtenagentur Tasnim eine Aussage des Brigadegenerals bei einer Pressekonferenz.

    Zur Begründung seiner These berief sich Dschalali auf eine Studie, deren Autoren vier Jahre lang das Klima im Großraum zwischen Afghanistan und dem Mittelmeer untersucht hatten. Die Forschung soll ergeben haben, dass alle Berggipfel mit mehr als 2200 Meter Höhe in der genannten Region, mit Ausnahme vom Iran, mit Schnee bedeckt seien.

    Zuvor hatte das iranische Energieministerium bekanntgegeben, dass ein Projekt zur Bekämpfung von Dürre unter Teilnahme des Korps der islamischen Revolutionswächter gestartet worden war. Sein Ziel sei es, künstliche Wolken zu bilden.

    Israels Premier Benjamin Netanjahu hatte im Juni 2018 versprochen, den Iranern bei der Dürrebekämpfung zu helfen sowie fortschrittliche Technologien der Wassernutzung ins Persische übersetzen zu lassen und im Internet zu veröffentlichen.

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    Tags:
    Klima, Forschung, Benjamin Netanjahu, Israel, Iran