08:23 01 Dezember 2020
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    In mehreren Städten Japans haben die lokalen Behörden den Einwohnern empfohlen, wegen möglicher Erdrutsche das Gebiet zu verlassen. Dies meldet der Fernsehsender NHK.

    Demnach warnte die Meteorologische Behörde Japans vor Erdrutschen, heftigen Regenfällen und starken Windböen. Dies seien Folgen des Taifuns Prapiroon, der über die Westküste des Landes tobte.

    Mehr als 21.000 Einwohner der Stadt Ibaraki in der Präfektur Osaka haben die Empfehlung erhalten, ihre Häuser zu verlassen. Denselben Hinweis bekamen auch mehr als 100.000 Menschen in Kōbe, einer Großstadt auf der Insel Honshū (Präfektur Kinki).

    Zuvor war berichtet worden, dass bei dem starken Unwetter in den süd-westlichen Bezirken Japans mindestens ein Mensch ums Leben gekommen ist. Mehr als 20 Japaner wurden verletzt. Laut Medien rechnen die Wetterdienste im Süden der Insel mit Niederschlägen von bis zu 300 Liter pro Quadratmeter. In Tausenden Haushalten fiel der Strom aus.

    Prapiroon ist bereits der siebte Taifun in dieser Saison. Vor einem Jahr hatte das Unwetter zu schweren Überschwemmungen geführt, bei denen Dutzende Menschen starben.

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    Tags:
    Prapiroon, Evakuierung, Unwetter, Erdrutsch, Überschwemmung, Taifun, Kinki, Kōbe, Insel Honshū, Osaka, Ibaraki, Japan