04:37 24 Oktober 2018
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    Soldat der bewaffneten syrischen Opposition in der Nähe von der Stadt Deraa

    Südwesten Syriens: Mehr als 5000 Zivilisten verlassen Deeskalationszone an einem Tag

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    Mehr als 5.000 Zivilisten haben nach Angaben des russischen Versöhnungszentrums in Syrien die südwestliche Deeskalationszone innerhalb eines Tages über einen humanitären Korridor verlassen.

    „In der letzten Woche sind insgesamt mehr als 35.000 Menschen aus dieser Zone in die von der syrischen Regierung kontrollierten Gebiete umgezogen“, heißt es in der Mitteilung.

    Die derzeitige humanitäre Situation in der von Milizen besetzten Deeskalationszone im Südwesten Syriens sei schwierig: Es gebe nicht genug Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente.

    „Die Bewohner der Siedlungen in der südlichen Deeskalationszone berichten von einer schweren humanitären Situation, (…)  die durch einen ständigen Kampf (…) um Einfluss und Kontrolle über Lebensmittellager verursacht wurde. Die lokale Bevölkerung leidet unter einem akuten Mangel an Lebensnitteln, Wasser und Medikamenten“, teilte das Versöhnungszentrum mit.

    Laut dem Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), Filippo Grandi, haben bereits mehr als 320.000 Menschen ihre Häuser aufgrund der Kämpfe verlassen müssen.

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    Tags:
    Medikamente, Lebensmittel, humanitäre Korridore, Kämpfe, Deeskalationszonen, Zivilisten, Milizen, Russisches Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien, UNHCR, Syrien