23:07 18 Oktober 2018
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    Ein Autofahrer (Symbolbild)

    Darum dösen viele beim Autofahren ein – eine Studie klärt auf

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    Die RMIT Universität in Melbourne hat kürzlich eine Studie durchgeführt, um die Gründe von Müdigkeit hinter dem Steuer herauszufinden. Dies meldet das Portal „Science Daily“. Können Autohersteller etwas ändern? Schließlich lassen sich circa 20 Prozent aller Straßenunfälle auf Schläfrigkeit zurückführen.

    Laut einer aktuellen Studie von australischen Forschern beeinflusst die Niedrigfrequenzvibration des Fahrersitzes die Wachsamkeit des Lenkers. 15 Freiwillige nahmen an dem Experiment teil. Dabei mussten sich die Probanden zwei Mal in einen besonderen Simulator setzen, dessen Sitz auf unterschiedliche Vibrationsstufen eingestellt werden kann.

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    Man stellte fest, dass sich bei einer Frequenz zwischen vier und sieben Hertz bereits nach 15 Minuten Müdigkeit einschlich. Nach einer weiteren Viertelstunde hatten die Probanden Mühe, ihre Konzentration und ihre kognitiven Fähigkeiten aufrechtzuerhalten – obwohl sie gesund und ausgeschlafen waren. Die Müdigkeit soll sowohl aus physischer als auch aus psychischer Sicht Probleme bei der Bewältigung von mentalen Aufgaben bereiten. Dies lasse sich wiederum auf den veränderten Herzschlag zurückführen, so die Studie.

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    Nach Professor Mohammad Fard zu urteilen, sei noch weitere Arbeit vonnöten: „Wir haben vor, eine größere Personengruppe zu untersuchen. Dabei soll insbesondere herausgefunden werden, inwiefern das Alter die Empfindlichkeit gegenüber Vibration prägt. Also, nicht nur inwiefern sie die Müdigkeit beeinflusst, sondern auch die Gesundheit.“ Offen bleibt, ob so manches sanfte Rütteln auf einer bestimmten Frequenz Menschen sogar wach halten könnte. Langfristig wolle man die Autohersteller informieren, wie „positive Frequenzen“ eingesetzt werden könnten, um die Straßen sicherer zu machen.

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