11:47 17 Juli 2018
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    Explosion in Mogadischu

    Explosionen in Somalias Hauptstadt: Bewaffnete ins Innenministerium eingebrochen

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    In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind bewaffnete Personen in das Hauptquartier des Innenministeriums des Landes eingebrochen, nachdem sich in der Stadt zwei Explosionen ereignet hatten. Das berichtet das Nachrichtenportal „Garowe Online“. Alle drei Angreifer sind laut der Polizei getötet worden.

    „Die zweite Detonation ereignete sich in demselben Gebiet. Es gibt Berichte, wonach bewaffnete Personen ins Hauptquartier des Innenministeriums eingebrochen sind“, so „Garowe Online“ via Twitter.

    Zuvor war berichtet worden, dass es bei einem Kontrollpunkt im Zentrum von Mogadischu unweit des Präsidentenpalastes zu einer heftigen Explosion kam. Außerdem soll es eine Schießerei gegeben haben. Nach Angaben der Agentur Reuters handelte es sich um eine Autoexplosion.

    Laut „Garowe Online“ gab es mindestens zehn Todesopfer, darunter Mitarbeiter des Innenministeriums und Soldaten. Die Agentur Associated Press hatte zuvor gemeldet, mindestens neun Menschen seien getötet und nicht weniger als zehn verletzt worden.

    Zu den Angriffen bekannte sich nach Angaben von AP die islamistische Miliz „al-Shabaab“.

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    Tote und Verletzte, Bewaffnete, Gebäude, Angriff, Tote, Verletzte, Opfer, Explosion, Innenministerium, Mogadischu, Somalia
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