05:17 14 November 2018
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    Garnelen (Symbolbild)

    Kampfgiftstoffspuren in Garnelen vor schwedischer Küste entdeckt

    © AP Photo / Robert F. Bukaty
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    Schwedische Experten haben Spuren von Kampfgiftstoffen in nahe der Insel Maseskar gefangenen Garnelen nachgewiesen. Das berichtet der schwedische Radio-Sender Sveriges Radio (SR).

    „Wir gehen von einer sehr geringen Konzentration (der Chemikalien – Anm. d. Red.) aus. Für die Menschen ist sie nicht gefährlich. Jedoch sollten diese Stoffe nicht in der Meeresumwelt vorhanden sein”, sagte der Experte der Nationalen Wasseragentur Schwedens, Fredrik Lindgren.

    Salomon Sand von der schwedischen Lebensmittelbehörde bekräftigte wiederum, dass keine gesundheitlichen Risiken bestünden.

    Die in Garnelen gefundenen Partikel der Substanz, identifiziert als Diphenylchloroarsine, stammen demnach von verrosteten Bomben an Bord der nahe der Insel Maseskar gekenterten Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg.

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    Tags:
    Chemikalien, Garnelen, Giftstoff, Substanz, Der Zweite Weltkrieg, Schweden