23:22 18 November 2018
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    Russische Regierung will Bären zu strategischer Ressource erklären

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    Die russische Regierung will Änderungen in der Liste der strategisch wichtigen Waren und Ressourcen vornehmen. Laut dem Entwurf der Regierungsverordnung sollen in die Liste die Bestände der Braunbären und Kragenbären sowie der Moschustiere aufgenommen werden.

    „Zu den strategisch wichtigen Waren und Ressourcen, für die ein Wert von mehr als 100.000 Rubel als großer Umfang gilt, gehören der Braunbär (Ursus arctos), der Kragenbär (Ursus thibetanus) und das Moschustier (Moschus spp), die unter die Schutzkategorien des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen vom 3. März 1973 – Anm. d. Red.) fallen“, heißt es in dem Dokument.

    In den Erläuterungen zu dem Dokument ist die Notwendigkeit der Änderungen in der großen Nachfrage nach diesen Tieren auf ausländischen Schwarzmärkten begründet. Der Tier-Schmuggel unterliegt dem russischen Strafrecht – wie der Schmuggel von radioaktiven Stoffen, Waffen und Kulturschätzen.  

    In einigen Ländern, zum Beispiel in China und Nordkorea, werden Braun- und Kragenbären für die Gewinnung von Bärengalle gezüchtet, die in der traditionellen Medizin verwendet wird. Auf Männchen der Moschustiere wird wegen der Moschusdrüse gejagt. Die Substanz der Moschusdrüse wird zur Herstellung von Parfümen sowie in der traditionellen Medizin verwendet.

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    Tags:
    Medizin, Waffen, Stoff, Schmuggel, Dokument, Braunbär, Ressourcen, Russische Regierung, Nordkorea, China, Russland