06:20 22 August 2018
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    Messerattacke in Lübeck

    Messerattacke in Lübeck: Haftbefehl wegen Mordversuchs erlassen

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    Nach der Messerattacke in einem Bus in Lübeck ist gegen den Angreifer ein Haftbefehl wegen Mordversuchs erlassen worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion Lübeck am Samstag mit.

    Der mutmaßliche Täter habe sich bei dem Termin vor einem Haftrichter im Amtsgericht Lübeck nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Der 34-Jährige, ein im Iran geborener Deutscher, soll bei dem Messerangriff in einem voll besetzten Lübecker Linienbus am Freitag zehn Menschen verletzt haben.

    Gewalttat in einem Linienbus in Lübeck
    © AFP 2018 / Markus Scholz / dpa
    Der Hintergrund der Gewalttat sei bisher unklar. Nach aktuellen Erkenntnissen gebe es „eindeutig keinen terroristischen Hintergrund, weder in seiner Person noch in dem bislang recherchierten Umfeld“, sagte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote.

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    Am Freitag hat sich in einem Bus in Lübeck eine Gewalttat ereignet: Ein Mann ist mit einem Messer auf Passagiere losgegangen.

    Laut der Zeitung „Lübecker Nachrichten“ zog er in einem vollbesetzten Bus eine Waffe aus dem Rucksack und attackierte die Passagiere. Der Busfahrer stoppte sofort und wurde ebenfalls angegriffen. Die Polizei bestätigte via Twitter, dass niemand getötet worden sei.

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    Verletzte, Bus, Angriff, Messerattacke, Deutschland, Lübeck