12:39 14 August 2018
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    Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB (Symbolbild)

    An Lieferung aus EU nach Russland beteiligt: FSB nimmt Waffenhändler fest

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    Der Inlandsgeheimdienst FSB hat im Rahmen eines Einsatzes mit dem Innenministerium und der Nationalgarde einen Kanal zur Lieferung von Schusswaffen aus EU-Ländern nach Russland unterbunden.

    „Vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB wurde zusammen mit den Behörden des Innenministeriums Russlands und der Nationalgarde die Tätigkeit einer interregionalen Verbrechergruppe, bestehend aus Einwohnern Moskaus, St. Petersburgs und Jaroslawls, unterbunden, die an der Organisation der Lieferung von Schusswaffen aus EU-Ländern nach Russland beteiligt sein soll“, heißt es in der offiziellen Mittelung.

    FSB nimmt Waffenhändler fest
    Inlandsgeheimdienst FSB
    FSB nimmt Waffenhändler fest

    Bei den verhafteten Personen wurden demnach 330 Stück Schusswaffen aus einheimischer und ausländischer Produktion (25 Maschinengewehre, 30 Sturmgewehre, 70 Maschinenpistolen, 94 Karabiner und Gewehre, 158 Pistolen und Revolver, 2 Panzerbüchsen), ein infanteristischer Minenwerfer mit einem Kaliber von 45 Millimetern, ein Maschinengranatwerfer „AGS-17“, ein selbstgemachtes Explosionsgerät, 15 Splitterhandgranaten, mehr als 4500 Patronen unterschiedlichen Kalibers und zahlreiche Bauteile von Schusswaffen beschlagnahmt.

    Dabei soll die Tätigkeit von zwei Werkstätten zur Modernisierung von Schusswaffen und zur Munitionsherstellung unterbunden worden sein.

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    Tags:
    Händler, Munition, Waffen, russische Nationalgarde, FSB, Innenministerium Russlands, EU, Jaroslawl, St. Petersburg, Moskau, Russland
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