12:29 19 November 2018
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    Folgen der Selbstmordanschläge im südsyrischen Al-Suweida

    Selbstmordanschläge in Südsyrien: Schon über 200 Tote

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    Die Selbstmordattentate in der südsyrischen Stadt Al-Suweida haben jüngsten Angaben zufolge 215 Menschenleben gekostet. Das gab der Chef des örtlichen Krankenhauses Fandy Dschamul am Mittwoch bekannt.

    „Die endgültige Zahl der Toten bei Explosionen und Anschlägen der Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ (auch IS/Daesh)* in der Stadt Al-Suweida beläuft sich auf 215 Menschen. Weitere 153 haben Verletzungen erlitten“, sagte er. 

    Zuvor war von 100 Toten die Rede gewesen.

    Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Mittwochmorgen in der Nähe eines Marktes in der Stadt Al-Suweida in die Luft gesprengt.  Zudem habe die syrische Regierungsarmee zwei Attacken von Selbstmordattentätern der Terrormiliz IS vereitelt, wobei sie diese vor der Zündung eines Sprengsatzes eliminiert habe, hieß es in einer früheren Meldung.

    Der IS bekannt sich zu den Attacken.

    Das russische Außenministerium verurteilte die Terroranschläge in Al-Suweida und bekundete den Familien der Opfer sein Beileid.

    *Islamischer Staat (IS, auch Daesh) — eine in Russland verbotene Terrorvereinigung

     

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    Tags:
    Selbstmordanschläge, Terrormiliz Daesh, Syrien