23:33 21 August 2018
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    Smicies im Kiosk

    Pizza in Tablettenform: Die Snacks der Zukunft?

    © Foto: Smicies
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    Bolle Selke
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    Das Leipziger Start-Up „Smicies“ will den herzhaften Snack für zwischendurch erfunden haben. Das Ganze soll quasi wie eine deftige Mahlzeit funktionieren, nur kalorienärmer und in Tic-Tac-Form. Derzeit gibt es die Geschmacksrichtungen Pizza, Kartoffelgratin und Speck-Pita.

    „Wir haben es geschafft, herzhafte Gerichte in eine minimale Form zu bringen“, erklärt Mitbegründer und Geschäftsführer Immanuel Rebarczyk im Sputnik-Interview. „Im Moment gibt es die ersten drei Geschmacksrichtungen: Italian Pizza, Bacon Pita und Cheese Gratin.“

    Verwendet würden dafür nur natürliche Inhaltsstoffe. „Alle negativen Eigenschaften von herkömmlichen Snacks wie Chips zum Beispiel werden reduziert.“ Als Hauptinhaltsstoffe nennt Rebarczyk eine allergikerfreundliche und ballaststoffreiche Weizenfaser, Erbsenprotein, Kokosöl und Inulin. Letzteres gehört zu den präbiotischen Nahrungszusatzstoffen. Jedes einzelne „Smicies Bites“ hat nur zwei Kalorien. So könne man mit „Smicies ohne Reue snacken“.

    • Als Hauptinhaltsstoffe nennt Rebarczyk eine allergikerfreundliche und ballaststoffreiche Weizenfaser, Erbsenprotein, Kokosöl und Inulin.
      Als Hauptinhaltsstoffe nennt Rebarczyk eine allergikerfreundliche und ballaststoffreiche Weizenfaser, Erbsenprotein, Kokosöl und Inulin.
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    Als Hauptinhaltsstoffe nennt Rebarczyk eine allergikerfreundliche und ballaststoffreiche Weizenfaser, Erbsenprotein, Kokosöl und Inulin.

    „Es gibt ganz viele Situationen, in denen man herzhaften Appetit hat, den man aber durch Essen nicht stillen kann oder will“, erzählt Rebarczyk. „Im Auto, im Meeting, im Büro oder während Sportaktivitäten. Bisher gab es kein Produkt, mit dem man den Appetit aufs Herzhafte in solchen Momenten stillen kann. Deswegen haben wir die ‚Smicies‘ erschaffen.“

    Bisher würden alle kleineren Snacks immer auf Zucker basieren. Für Rebarczyk und Co-Gründerin Carola Stock war die Herausforderung, eine zuckerfreie Basis für die kleinen Snack-Drops zu finden. Nach langer Entwicklungsarbeit fiel die Wahl auf die Weizenfaser.

    Der Ballaststoff- und Eiweißanteil sei durch das Erbsenprotein sehr hoch. Außerdem gelte der Bestandteil Inulin als „geheimer Schlankmacher.“ Deswegen sei es so, betont Rebarczyk, dass nach dem Verzehr von einem oder ein paar „Smicies“ ein gewisses Sättigungsgefühl einsetzt:

    „Das ist eben der schöne Nebeneffekt. Es ist nicht nur Snacken ohne Reue, sondern man kann es auch schaffen, dadurch seinen Appetit und seinen Heißhunger zu stillen.“

    Das Ziel ist, mit „Smicies Bites“ alle möglichen Gerichte, die man sich in herzhaft vorstellen kann, abzubilden. Deswegen wird bereits an zahlreichen anderen Geschmacksrichtungen gearbeitet: Weißwurst, Sushi, Flammkuchen, Burger, Döner …

    Geschäftsführer Carola Antonia Stock und Immanuel P. Rebarczyk
    Geschäftsführer Carola Antonia Stock und Immanuel P. Rebarczyk

    Weitere Geschmacksvorschläge können auf der Homepage eingereicht werden. Diese Möglichkeit wird bereits häufig in Anspruch genommen. Auf der Homepage können die „Smicies“ auch bestellt werden. Ebenso bei Amazon. Zukünftig soll es das Produkt aber auch an Tankstellen, in Drogeriemärkten, Kiosken und im Einzelhandel geben – im Idealfall in der Kassenzone. „Unser Ziel ist es, an jede Kasse zu kommen, so dass ‚Smicies‘ immer und für alle verfügbar sind.“

    Das komplette Interview mit Immanuel Rebarczyk zum Nachhören:

    Tags:
    Imbiss, Tabletten, Snacks, Startups, Burger, Fast-Food, Ernährung, Pizza, Smicies, Immanuel P. Rebarczyk, Leipzig, Deutschland