07:40 19 August 2018
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    Blumen für die in der Zentralafrikanischen Republik getöteten russischen Journalisten

    Journalistenmord in ZAR: Leichen von Opfern nach Moskau gebracht

    © Sputnik / Jewgenija Nowoschenina
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    Die Leichname der in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) ermordeten russischen Journalisten sind in der Nacht auf Sonntag nach Moskau gebracht worden. Dies berichtete das russische Ermittlungskomitee.

    Zuvor hatte eine Quelle von Sputnik im Moskauer Flughafen Scheremetewo mitgeteilt, die Leichen der Journalisten seien mit dem Flug 1144 der Fluggesellschaft Air France befördert und im Flughafen den Ermittlern übergeben worden.

    Später bestätigte die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, dass die sterblichen Überreste der Opfer tatsächlich ins Heimatland überführt wurden, und fügte hinzu, die Leichen seien einer Expertenbehörde übergeben worden, die für forensische Gutachten zuständig sei und die Todesursachen feststellen müsse. Die Angehörigen der Todesopfer seien als Geschädigte eingestuft und im Rahmen des entsprechenden Strafverfahrens bereits verhört worden, sagte sie. 

    Am 30. Juli waren in der Zentralafrikanischen Republik die russischen Bürger Kirill Radtschenko, Alexander Rastorgujew und Orchan Dschemal getötet worden. Sie hatten ungültige Presseausweise verschiedener Medien bei sich. Das russische Ermittlungskomitee leitete zu diesem Fall ein Strafverfahren wegen Mord ein.

    Wie das Zentrum für Verwaltung von Ermittlungen, das die Journalisten auf diese Dienstreise geschickt hatte, mitteilte, haben sie eine Doku über die Präsenz russischer Militärinstrukteure in der Zentralafrikanischen Republik gedreht. Dabei bezeichnete das russische Außenministerium die Medienberichte über Ermittlungen der Aktivitäten eines privaten Militärunternehmens in der Zentralafrikanischen Republik als absurd.

    Die Behörde hat nach ihren eigenen Angaben noch im März die Entsendung der Instrukteure in dieses Land mitgeteilt.

    Die Situation in der Zentralafrikanischen Republik spitzte sich Anfang Dezember 2013 zu, nachdem es in der Hauptstadt der Republik Bangui zu Auseinandersetzungen zwischen der muslimischen Rebellengruppe „Seleka" und christlichen Milizen gekommen war. Nach UN-Angaben hat der Konflikt nach dem Stand vom Juli 2018 bereits mehr als 6.000 Menschenleben gekostet. Eine Million Menschen sind demnach obdachlos geworden.

    Zuvor wurden auf der Webseite des Konsular-Departements des russischen Außenministeriums Empfehlungen veröffentlicht, dass die Sicherheitskräfte der Zentralafrikanischen Republik „praktisch nicht funktionieren und man deswegen nicht mit ihrer Hilfe rechnen kann, sollte es zu schlimmen Ereignissen kommen".

    Unter anderem teilte das Außenministerium mit, dass die kriminelle Lage in der Zentralafrikanischen Republik zurzeit kompliziert sei. Dort komme es oft zu bewaffneten Plünderungen und Mordanschlägen, Überfällen auf Ausländer. Daher seien Reisen in dieses Land sehr risikoreich und folglich nicht empfehlenswert.

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    Tags:
    Tod, Leichname, Leichen, Mord, Journalisten, Ermittlungskomitee Russlands, Moskau, Zentralafrikanische Republik, Russland
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