05:41 19 August 2018
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    Polizei (Symbolbild)

    „Verbindung zu Jordanien“: Mutmaßlicher Spion in Deutschland festgenommen

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    Die Bundesanwaltschaft hat den 33-jährigen deutschen Staatsangehörigen Alexander B. wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit festnehmen lassen. Der mutmaßliche Spion soll im Kontakt zu einem jordanischen Geheimdienst gestanden haben.

    Demnach hat die Bundesanwaltschaft am Dienstag aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofes vom 19. Juni 2018 den 33-jährigen deutschen Staatsangehörigen Alexander B. wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 StGB) von Beamten des Bundeskriminalamts festnehmen lassen.

    Der Beschuldigte stand im Jahr 2016 in Verbindung zu einem jordanischen Geheimdienst, heißt es in der Pressemitteilung des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof am Mittwoch.

    Der 33-Jährige soll im Auftrag des jordanischen Geheimdienstes Informationen über eine Moschee in Hildesheim gesammelt und weitergegeben haben. Dies sei die DIK-Moschee, die vom Verein „Deutschsprachiger Islamkreis Hildesheim e.V." (DIK) betrieben worden war.

    Bei der Übergabe der Informationen soll der Mann auch Erkenntnisse über mehrere Personen geliefert haben, die seiner Einschätzung nach in den „Dschihad“ nach Syrien ziehen wollten oder bereits dorthin ausgereist waren.

    Tags:
    Spion, Geheimdienst, Spionage, Jordanien, Deutschland
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