01:00 24 Oktober 2018
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    Quallen (Symbolbild)

    Sie hatte keine Chancen: Qualle tötet Schwimmerin

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    Eine siebenjährige italienisch-philippinische Schwimmsportlerin ist in den Ferien von einer tödlichen Qualle gestochen worden. Über das Unglück berichtete die Zeitung „Daily Mirror“.

    Gaia Trimarchi, die von vielen als künftige Olympiasiegerin gesehen wurde, sammelte am 26. Juli auf der philippinischen Insel Sabitang Laya Schalentiere am Strand, als sie von einer Würfelqualle gestochen wurde.

    „Trotz des bekannten Vorkommens von Quallen (in diesen Gewässern – Anm. d. Red.) und des fast identischen Todes eines Dreijährigen vor einer Woche am gleichen Ort war keine Erste-Hilfe-Ausrüstung vorhanden, und ein Bootsführer versuchte angeblich, die tödliche Wunde mit Benzin zu behandeln“, schreibt die Zeitung.

    Ihre Mutter Manette, zwei andere Verwandte und ihr Schwimmtrainer kamen Gaia zu Hilfe und fuhren sie auf einem Boot zum nächsten Krankenhaus, das etwa eine Stunde vom Strand entfernt ist.

    „Mama, ich gehe nie wieder zum Strand. Was wird mit mir passieren? Mama, hilf mir“, zitiert „Daily Mirror“ die letzten Worte des Mädchens.

    Gaia starb an einer allergischen Reaktion, bevor sie im Krankenhaus behandelt werden konnte.

    Gaia hatte in Italien Dutzende Medaillen gewonnen und hätte in Zukunft die Philippinen bei Olympischen Spielen vertreten können, schrieb der Cousin des Mädchens in einem Online-Gedenkbeitrag.

    „Ironischerweise hat der Schwimmsport eine seiner Meerjungfrauen in der See verloren“, resümierte er.

    Die Würfelqualle ist eine der tödlichsten Quallen der Welt. Der Kontakt mit ihren Tentakeln verursacht quälende Schmerzen, Krämpfe, gefolgt von Lähmungen, Herz-Kreislauf-Atemstillstand und Tod.

     

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    Tags:
    Schwimmen, Tod, Vergiftung, Quallen, Daily Mirror, Italien, Philippinen