17:41 23 Oktober 2018
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    Neue VW-Autos (Symbolbild)

    Endlich Verkehr am BER

    © AFP 2018 / INGO WAGNER / DPA
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    Auf dem Pannenflughafen BER herrscht endlich Betrieb. Jede Menge Maschinen tummeln sich auf den riesigen Flächen des Airports. Es sind allerdings keine Flugzeuge.

    „Park and Fly“ ist ein Service, den fast alle Flughäfen anbieten. Man stellt sein Auto ab und steigt in den Flieger. Die Sache mit dem Flieger haut zwar noch nicht hin. Aber immerhin kann schon das Auto abgestellt werden. Der BER ist nämlich jetzt ein Parkplatz. Allerdings nur für Volkswagen.

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    Der Autokonzern stellt mehrere hundert nicht zugelassene Neuwagen am künftigen Hauptstadtflughafen vor den Toren Berlins ab. Die Fahrzeuge wurden in den vergangenen Tagen auf Lastwagen nach Schönefeld gebracht, wie ein Flughafensprecher laut Dpa sagte. In den nächsten Wochen sollen weitere Neuwagen folgen. VW hat rund 8000 Stellplätze in drei Parkhäusern und auf drei Freiflächen am Terminal gemietet.

    Grund dafür sind fehlende Zulassungen für Neuwagen, wenn im September ein neues Abgastestverfahren gilt. Deshalb gerät VW in Parkplatznot. Noch ist unklar, wie lange die Autos in Schönefeld bleiben sollen.

    Der Flughafen macht Geld

    Da VW selbst wenig Platz hat, hat der Konzern bislang ungenutzte Parkplätze am BER angemietet. Damit verdient der Flughafen nach eigenen Angaben in diesem Jahr gut eine Million Euro.

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    Der Airport war als Prestigeprojekt geplant. Es steckt seit Jahren in der Krise: Mehrere Eröffnungstermine scheiterten an Baumängeln, Planungsfehlern und Technikproblemen. 2020 soll der BER, mit dann neun Jahren Verspätung, seinen Betrieb aufnehmen – inklusive „Park and Fly“.

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    Tags:
    Parkplatz, Geld, Flughafen, Autos, Flughafen BER, VW-Konzern, Deutschland