10:33 01 Dezember 2020
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    Vier Tage nach der Rettung von 141 Migranten darf nun das Schiff „Aquarius“ auf Malta anlegen. Die Flüchtlinge würden zwischen Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt, wie das Portal „Focus Online“ unter Berufung auf die Regierung des Inselstaats am Dienstag mitteilte.

    Am 10. August hatten die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée insgesamt 141 Migranten von Booten vor der libyschen Küste gerettet. Laut Medien sind darunter auch Dutzende unbegleitete Minderjährige. Die Geretteten stammten überwiegend aus Somalia und Eritrea.

    Seit vier Tagen wartete das Schiff auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Italien weigerte sich, „Aquarius“ aufzunehmen und forderte Großbritannien auf, „Verantwortung für den Schutz der Schiffbrüchigen“ zu übernehmen. Schließlich fahre das Schiff unter der Flagge Gibraltars, wie der italienische Transportminister Danilo Toninelli via Twitter am Montag schrieb.

    ​Nun teilte der spanische Regierungschef, Pedro Sánchez, mit, dass Madrid ein Abkommen zur Verteilung der Aufnahme der Menschen von der Aquarius koordiniert habe. Spanien selbst wird 60 Migranten aufnehmen, hieß es.

     

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    Tags:
    Aquarius, Flüchtlinge, Rettung, Schiff, Migranten, Malta, Portugal, Luxemburg, Spanien, Deutschland, Frankreich