00:55 17 Dezember 2018
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    Brückeneinsturz bei Genua

    Nach Brückeneinsturz: Italien verhängt in Genua einjährigen Ausnahmezustand

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    Die italienischen Behörden haben nach dem Brückeneinsturz bei Genua einen einjährigen Ausnahmezustand in der Region Ligurien verhängt und zur Beseitigung der Folgen der Katastrophe vorerst fünf Millionen Euro bereitgestellt. Dies teilte der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte mit.

    „Ich bin froh, mitzuteilen, dass wir dem Vorschlag des ligurischen Präsidenten nachgekommen sind und für ein Jahr den Ausnahmezustand verhängt haben", sagte er nach einer Regierungssitzung, an der nach seinen Angaben fast alle Mitglieder des Ministerrates teilgenommen hatten, vor Journalisten.
    Die fünf Millionen Euro zur Beseitigung der Folgen des Unfalls seien dem nationalen Notstandfonds entnommen worden, so Conte.

    Das Unglück auf dem Polcevera-Viadukt, auch als Morandi-Brücke bekannt, ereignete sich am Dienstagmorgen, als bei starken Regenfällen Dutzende Fahrzeuge auf der Brücke unterwegs waren. Plötzlich brach auf 50 Metern Höhe ein etwa 100 Meter langer Abschnitt des Bauwerks zusammen. Nach letzten Angaben sollen  bei dem UNfall 39 menschen ums LEben gekommen sein.

    Die Autobahnbrücke gehört zur A10, einer Hauptverkehrsader Richtung italienische Riviera und Südfrankreich. Die Schrägseilbrücke wurde 1967 fertiggestellt und vor zwei Jahren instandgesetzt.

     

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    Beseitigung, Ausnahmezustand, Folgen, Einsturz, Brücke, Genua, Ligurien, Italien