13:03 14 Dezember 2018
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    Logo von Google Maps App auf dem Bildschirm eines Smartphones

    Google gibt zu: Bewegungsprofile trotz deaktiviertem Standortverlauf gespeichert

    © AP Photo / Patrick Sison
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    Der US-Konzern Google hat die Einstellungen für den Smartphone-Dienst „Standortverlauf“ präzisiert. Damit können sogar im deaktivierten Zustand die Bewegungsdaten der Nutzer gespeichert werden.

    „Die Einstellungen für diese Funktion beeinflussen keine anderen Dienste auf Ihrem Gerät … einige Standortdaten können gespeichert werden, wenn Sie andere Services wie Search oder Maps verwenden“, heißt es auf der Google-Hilfsseite.

    „Wir haben unsere Erläuterungen zum ‚Standortverlauf‘ aktualisiert, um sie relevanter und klarer zu machen“, teilt der Konzern den Smartphone-Nutzern mit.

    Am Dienstag hatte die Nachrichtenagentur AP berichtet, dass Google Bewegungsprofile des Smartphone-Benutzers selbst dann aufzeichnet, wenn die Nutzer das explizit verbieten und die Standortfunktion abschalten. Mehr als zwei Milliarden Menschen, die Android-Smartphones oder iPhones mit Google-Diensten verwenden, seien davon betroffen. Wer das sogenannte Tracking verhindern wolle, müsse die „Web- und App-Aktivitäten“ komplett deaktivieren.

    Laut der Agentur war früher auf der Google-Hilfsseite berichtet worden, dass die Bewegungsdaten der Benutzer bei Löschung des „Standortverlaufs“ nicht gespeichert würden.

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    Tags:
    Standort, Gerät, Service, Smartphones, Google