19:42 18 September 2018
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    Kiew will „Verbündete“ bei Zerstörung von Krim-Brücke einsetzen – Halbinsel reagiert

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    Der Vizepremier der Regierung der Republik Krim Dmitri Polonski hat die extremistische Natur der Aufrufe des ukrainischen Abgeordneten Igor Mossijtschuk zur Zerstörung der Krim-Brücke betont.

    Zuvor hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Igor Mossijtschuk die Geheimdienste des Landes aufgefordert, die Krimbrücke „vielleicht durch unsere Verbündeten im Kaukasus" zu vernichten. Welche Verbündete damit gemeint waren, präzisierte er jedoch nicht. Außerdem hoffe er, dass eine Höhere Gewalt oder die Kraft der Natur bei der Eliminierung der Brücke helfen würden.

    Polonski appellierte in diesem Zusammenhang an die westlichen Länder, auf die Äußerungen von Mossijtschuk aufmerksam zu werden.

    Die Reaktion der westlichen Demokratien auf die Worte des ukrainischen Abgeordneten solle ihre tatsächliche Haltung in Bezug auf die Extremismus- und Terrorismusbekämpfung zeigen, so Polonski.

    „Mossijtschuk ist ein wahrer Verbrecher, Extremist und Terrorist. Er tätigt Aufrufe, die in keinen Rahmen passen. Wo ist die Reaktion auf seine Worte? Wo wird er zur Verantwortung gezogen? Wo bleiben die Strafverfahren, die gegen ihn eingeleitet werden sollen? Ich glaube, wir werden darüber von keinem der westlichen Länder hören", betonte Polonski.

    Dies zeuge erneut von einer Politik der Doppelstandards, sagte er. Die ukrainischen Faschisten würden sich erlauben, alles ungestraft zu sagen und zu tun, was ihnen einfalle, während gegen Russland immer wieder neue Sanktionen verhängt würden. „Ich möchte bloß darauf verweisen, dass es im Grunde genommen solche Terroristen wie Mossijtschuk sind, die hinter allen jüngsten bekanntesten Terroranschlägen stecken", so Polonski weiter.

    Die Krim-Brücke ist mit einer Länge von 19 Kilometern die längste Brücke landesweit. Die russischen Behörden hatten sofort nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Jahr 2014 die Entscheidung über ihren Bau getroffen. Am 16. Mai 2018 wurde sie für den Autoverkehr freigegeben.

    Die Krim hatte sich nach dem Referendum vom März 2014 von der Ukraine losgelöst und war am 18. März auf Wunsch ihrer Bevölkerung in den Staatsverband Russlands aufgenommen worden. Die Ukraine betrachtet die Halbinsel weiterhin als ihr Territorium, das „zeitweise okkupiert" ist. Russlands Präsident, Wladimir Putin, zufolge ist die Krim-Frage ein für alle Mal gelöst.

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    Krim-Brücke, Zerstörung, Extremismus, Dmitri Polonski, Krim, Russland, Ukraine