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    Tödliche Messerattacke in Chemnitz (18)
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    Im sächsischen Chemnitz ist am Sonntag nach einer Messerstecherei mit Todesfolge und spontanen Demonstrationen durch die Innenstadt ein Stadtfest vorzeitig beendet worden. Dabei ist es Medienberichten zufolge zu tätlichen Übergriffen auf Einwanderer und Polizisten gekommen.

    Nach einer Messerstecherei am Rande eines Stadtfestes in Chemnitz sollen laut Medienangaben am Sonntagmittag spontane Ansammlungen von Menschen durch die Innenstadt gezogen sein. Dabei soll es zu Ausschreitungen und Übergriffen gegen Einwanderer und Polizisten gekommen sein. Das Stadtfest wurde vorzeitig beendet.

    Menschen passieren den Ort in Chemnitz, an dem ein 35-jähriger Mann am Sonntag grausam getötet wurde
    © AFP 2020 / DPA/ Alexander Prautzsch
    Menschen passieren den Ort in Chemnitz, an dem ein 35-jähriger Mann am Sonntag grausam getötet wurde

    Die Polizei Sachsen meldet auf ihrer Internetseite, Einsatzmaßnahmen gegen unangemeldete Personenansammlungen durchgeführt zu haben. Demnach haben sich bis Sonntagnachmittag circa 800 Personen am Karl-Marx-Monument der Stadt gesammelt, die in den folgenden Stunden in losen Formationen durch die Innenstadt zogen. Infolge der Aufzüge seien gegen vier Personen Einsatzmaßnahmen ergriffen worden, unter anderem wegen Körperverletzung und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Für Montag sind weitere Demonstrationen und Gegendemonstrationen angekündigt.

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    Tags:
    Karl-Marx-Monument, Einwanderer, Demo, Migranten, Chemnitz, Deutschland